Buchtipp: Mein schwarzer Hund

Mein schwarzer Hund

Wie ich meine Depression an die Leine legte

Matthew Johnstone

Die humor-, ja beinahe liebevollen Illustrationen in diesem Buch erfassen die Kennzeichen der eher „endogenen“ depressiven Störung - unter anderem die Unfähigkeit, sich aufheitern zu lassen, und die mangelnde Freude an jeglicher Betätigung. Im schlimmsten Fall ist es den Betroffenen unmöglich, sich zu konzentrieren oder auch nur aus dem Bett zu steigen, um ein Bad zu nehmen. Manche berichten davon, dass sie keine Farben mehr sehen können und, dass alles wahrhaftig dunkel und schwarz ist.

Matthew Johnstones Sicht der Dinge ist ermutigend. Treffend und einfühlsam erfasst er die Stimmung, den zwischenmenschlichen „Fallout“ und die körperlichen Symptome der klinischen Depression. Er neutralisiert das dämonische Sinnbild des heimtückischen Schwarzen Hundes, indem er ein gegenmächtiges Bild des Hundes heranzieht - seine Treue. Seine Botschaft ist aufrüttelnd: Vielleicht leiden Sie unter Ihrer Depression „wie ein Hund“, aber statt vor ihr wegzurennen oder sie als „hundsgemein“ zu verfluchen, sollten Sie ihr ins Auge sehen und bedenken, was daraus zu lernen und zu gewinnen ist. Diejenigen, die eine klinische Depression erlebt haben, werden mit einem schmerzlichen Lächeln und tief berührt auf diese Bilder reagieren. Für alle anderen ist dieses Buch ein einfühlsamer und aufschlussreicher Zugang zum Verständnis der klinischen Depression.

 

Gordon Parker

Geschäftsführender Direktor des Black Dog Institute, Randwick

Professor für Psychiatrie, University of New South Wales, Sidney

Buchtipp: Hinter unsichtbaren Gittern

Hinter unsichtbaren Gittern

Wenn Spannungen zu Spuk werden

Heiderun Gödrich

 

Dieses Buch wird erzählt aus der Sicht von Nora. Ihr Mann leidet unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung zu einer Zeit, in der es für diese Krankheit noch keinen Namen gab.

Sie lernen sich im Jugendalter kennen. Bereits da merkt sie, dass sie Clemens nicht einfach sagen kann, was sie denkt. Sie muss jedes Wort auf die Goldwaage legen, damit er nicht eingeschnappt ist. "Warum ist er so empfindlich?" fragt sie sich.

Nach 6 Jahren beschließen beide zu heiraten. Clemens hat öfters noch Halsverkrampfungen aufgrund eines Rheumaschubes. Diese Verkrampfungen zeigen sich vor allem in für Clemens ungewohnten Situationen.

Sie ziehen zusammen in eine kleine möblierte Wohnung nahe Clemens Arbeitsplatzes. Nora will eine eigene Bettdecke. Clemens wirft ihr vor, nicht mit ihm unter einer Decke schlafen zu wollen. Nora zeigt ihm größere Wohnungen, er flippt aus und sieht sie mit wutverzerrtem Gesicht an. Sie sagt, dass sie weg von ihm will. Am Tag danach kommt er mit Opernkarten an und tut, als sei nichts passiert. Sie versteht die Welt nicht mehr.

Ihr Zusammenleben gestaltet sich schwierig, es scheint, als würde er an allem rumnörgeln, was sie anders macht als er. Er empfindet es als lieblose Gesten, sie will ihre Selbstbestimmung behalten. Sie streiten öfters.

Nora wird schwanger. Clemens körperliche Beschwerden verschlimmern sich daraufhin. Er muss mehr Tabletten nehmen und scheint sich gar nicht zu freuen, ganz im Gegenteil, es scheint ihn zu belasten.

Nora geht auf Distanz, was ihr gut tut. Clemens ist weniger begeistert, versucht sie zurückzugewinnen, macht sie jedoch gleichzeitig für seine verschlechterte Situation verantwortlich.

Wenn Sie wissen wollen, wie die Geschichte zwischen Nora und Clemens weitergeht, dann leihen Sie sich gerne bei uns das Buch aus.

Médiathèque et présentation de livres

Buchtipp: Mit gebrochenen Flügeln fliegen

Mit gebrochenen Flügeln fliegen

Menschen berichten über bipolare Störungen

Hinter der medizinischen Bezeichnung „bipolare Störung“ verbirgt sich eine seelische Erkrankung. 45 Betroffene und Angehörige haben den Mut, in diesem Buch über ihren ganz persönlichen Umgang mit einer chronischen Krankheit zu berichten. Sie sprechen über Auslöser und Frühwarnsymptome, über den Kampf mit der Krankheitseinsicht, über Medikamente und Nebenwirkungen, sowie über Psychotherapie und Selbsthilfegruppen.

Jede Lebensgeschichte hat ihre ganz individuelle Ausprägung: Olga setzt sich mit Normalität und Krankheit auseinander, Sonja leidet vor allem darunter, beruflich ausgemustert zu werden. Lisas Immunsystem wurde durch Missbrauch geschädigt, Rudolf immer wieder aus der Achterbahn seines Lebens geschleudert, Viola als kleines Mädchen einfach nicht geliebt. Richard berichtet vor allem über seine peinlichen Entgleisungen in der Manie, und Angehörige über ihre sie immer stärker strangulierende Co-Abhängigkeit, in der sie sich hilf- und machtlos fühlen. Viele dieser Kranken überfordern sich mit ihrem Anspruch auf Perfektion immer wieder selbst.

Obwohl diese Krankheit vielfach nach einem typischen Muster verläuft, hat doch jede Lebensgeschichte ihre ganz persönliche Ausprägung. Und deshalb brauchen diese Menschen, neben der angemessenen und individuell eingestellten medizinischen Behandlung, auch sehr viel individuelle Zuwendung und Hilfe bei der Lösung ihrer Alltagsaufgaben.

Insoweit ist dieses Buch auch so etwas wie eine „verschriftlichte Selbsthilfegruppe“. Wer keine in seiner Nähe findet, wird davon profitieren, weil er sieht, dass er mit seiner Krankheit nicht allein ist.

 

Buchtipp: Auf Stelzen gehen

Auf Stelzen gehen

Geschichte einer Magersucht

Lena S. ist 15 Jahre alt. Sie schreibt Tagebuch. Sie erzählt aber auch wie sie Sachen empfindet und wie sie Umstände wahrnimmt. Als Buchvorstellung werden Ausschnitte aus ihren Tagebucheinträgen dienen und Äußerungen, die sie im Buche macht.

„Auch sonst rede ich immer weniger. Meinen Freunden gegenüber fühle ich mich fremd. Ich verliebe mich in unerreichbare Typen. Der würde mich verstehen! Wenn ich mit dem zusammen wäre, wäre alles gelöst, könnte ich sein, wie ich bin! Immer wieder steigere ich mich in dieses Aussichtslose hinein, quäle mich mit unerfüllbaren Wünschen.“

„Was ich mag: ich mag mich morgens nach dem Duschen gerne nass im Spiegel angucken, wenn ich am Tag davor und beim Frühstück wenig gegessen habe. Bald werde ich jeden Morgen vor dem Spiegel stehen und ausschließlich daran denken, was ich am Tag zuvor und zum Frühstück gegessen habe. Werde mich hassen für jeden Milliliter in meinem Kaffee.“

„Ich möchte am liebsten ausziehen. Es ist so unerträglich, mit Tausenden von unausgesprochenen Äußerungen und Erwartungen und Wünschen und Bewertungen zu leben. Ich versuche immer alles zu spüren, zu wissen, was nicht gesagt wird, zu passen. Niemand stellt den Anspruch, aber wenn ich ihn nicht erfülle, enttäusche ich. Ersticke daran, möchte um Hilfe schreien, aber mit welchem Recht? Es wäre nicht zu rechtfertigen. Wenn ich drogenabhängig wäre. Wenn ich Krebs hätte… Wenn ich ganz ganz dünn wäre. Das wäre etwas anderes. Dann hätte ich Anspruch auf Hilfe. Dann würde jemand sehen. So sieht mich niemand. Niemand versteht wie drogenabhängig, krebskrank und dünn ich innerlich bin.“

Buchtipp: Ich bin doch nicht krank!

Ich bin doch nicht krank

Ein Lesebuch für an Schizophrenie erkrankte Patienten und ihre Angehörigen

Vorwort:

Liebe Leser,

mit der Diagnose einer (schizophrenen) Psychose sind Sie nicht allein, denn rund 1% der Bevölkerung in Deutschland ist von dieser Erkrankung betroffen. Dennoch wissen die wenigsten Menschen über diese Erkrankung Bescheid, und die Diagnose trifft sowohl Patienten als auch Angehörige in der Regel ganz unvorbereitet. Es stellen sich Fragen wie: Was genau ist eine schizophrene Psychose? Kann man eine Psychose behandeln? Woher kommt diese Erkrankung? Was bedeutet der Ausbruch dieser Krankheit für meine weitere Lebensplanung?

Erschwerend kommt hinzu, dass Patienten und Angehörige sehr häufig mit falschen Vorstellungen konfrontiert werden, z.B. dass Schizophrenie erkrankte verrückt seien oder eine „gespaltene“ Persönlichkeit besäßen. Auch solche Aussagen führen zu zusätzlichen Verunsicherungen von Patienten und Angehörigen.

Aus diesem Grund möchten wir sie als Patienten bzw. Angehörigen mit diesem Lesebuch über das Krankheitsbild der schizophrenen Psychose informieren - von den Frühwarnzeichen über die Diagnose und Behandlung bis zur Rückkehr in den Alltag und das Berufsleben. Dies beschreiben wir anhand der Geschichte des 17-jährigen Jan. Sie ist als Beispiel für einen möglichen Krankheitsverlauf zu verstehen, denn schizophrene Psychosen können sich in extrem unterschiedlichen Formen zeigen. Das Ziel dieses Lesebuches ist es, Ihnen die Möglichkeit zu geben, die Erkrankung zu verstehen und besser mit ihr umzugehen.

Buchtipp: Das Geheimnis des Gehirnchips

Das Geheimnis des Gehirnchips

Ein Selbsthilferatgeber für Menschen, die an Psychose leiden 

Jegliche Ähnlichkeiten zwischen den Personen in dieser Geschichte und echten Personen ist nicht zufällig. Die Symptome einer Psychose sind gut erkennbar und der Verlauf psychotischer Erkrankungen ist vorhersehbar. Die Personen in dieser Geschichte sind wiederzuerkennen, weil es nicht schwer ist, die Symptome dieser Erkrankung zu sehen.

Dieses Buch soll als Hilfsmittel dienen, aber es ist kein Ersatz für eine Behandlung. Diagnose durch einen Spezialisten, richtiger Umgang mit der Krankheit und Behandlung der Krankheit als auch professionelle Betreuung sind unerlässlich. Alleine können Sie mit dieser Erkrankung nicht fertig werden. Konsultieren Sie einen Arzt oder wenden Sie sich an eine psychische Beratungsstelle, damit Sie Hilfe erhalten.

Dieses Buch wurde speziell für Menschen, die an einer Psychose leiden geschrieben und illustriert. Es dient auch als Praktischer Ratgeber für jeden, der in einer engen Beziehung zu einem Betroffenen steht oder anderweitig mit Menschen zu tun hat, die an Psychose leiden.

Das Leben wird in keiner Weise einfacher, wenn Sie sich tief in einer Psychose befinden - weder für Sie selbst, noch für Ihre Familie oder andere Menschen in Ihrem unmittelbaren Umfeld. Es ist sicherlich nicht das Ziel dieses Buches falsche Hoffnungen zu erwecken. Es wurde geschrieben, um Ihnen zu vermitteln, was eine Psychose ist und was sie nicht ist. Welche Formen von Psychose es gibt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Krankheit vorliegen bzw. noch nicht vorliegen, und wie sie behandelt werden kann. Dieses Buch wird Ihnen auch Hinweise geben, wie Sie am besten mit Ihrer Erkrankung umgehen können.

Es ist bekannt, dass es Menschen, die mehr über ihre Psychose wissen, über längere Zeiträume hinweg besser geht als solchen, die nicht über dieses Wissen verfügen. Eine vollständige Heilung ist nicht immer möglich, eine Besserung kann jedoch in der Regel erzielt werden.

Wenn Sie ihre Krankheit verstehen und wissen wie Sie damit umgehen können, wirkt sich dies sowohl auf Ihre Familie als auch auf Sie selbst positiv aus. Das Lernen und Wissen, das Sie sich aneignen, nennt sich Psychoedukation oder Aufklärung. Sie hilft ihnen sich mit der Realität auseinanderzusetzen.

 

Nous avons le plaisir d'attirer votre attention sur notre "Médiathèque" accessible à tous les intéressés et qui fonctionne au sein de notre Centre de Jour sis à 73, avenue Salentiny, Ettelbruck.

(Détails sous "Médiathèque" )

Environ toutes les six semaines, vous trouvez ici un nouveau livre choisi et présenté par notre personnel pour vous rendre curieux.

Nous commençons avec le livre "Das Geheimnis des Gehirnchips" (uniquement accessible en allemand).

Bonne lecture!

 

Sportsdag mam Réseau Psy

PORTE OUVERTE DE "LIEWEN DOBAUSSEN"

C'est avec grand plaisir que nous vous annonçons la première Porte-Ouverte de "Liewen Dobaussen a.s.b.l." qui aura lieu à Ettelbruck 73, avenue Salentiny les vendredi et samedi 27 et 28 mai 2016. 

Veuillez consulter l'invitation (fichier Pdf) ci-après et soyez les bienvenus!

Les premiers clients ont fait l'entrée au foyer à Wiltz

 

Longtemps, nous avons parlé du projet à Wiltz et voilà enfin que nous pouvons annoncer que les premiers clients vivent dans le foyer depuis début novembre.

Au total, la maison peut accueillir 9 personnes.

L’encadrement des résidents est assuré – de même que dans les autres foyers – par une équipe multidisciplinaire qui se compose de professionnels pédagogiques et d’infirmiers (ères).

Dans le quartier se trouvent la clinique et l’hôpital de jour ainsi qu’un supermarché accessible à pied en cinq minutes. En réalité, la maison se situe dans le centre de la ville de Wiltz. Par conséquent, tous les services nécessaires à une bonne qualité de vie sont facilement accessibles.

A cette occasion, il nous reste à souhaiter un bon début commun à tous les nouveaux résidents et au personnel.

En outre, en janvier 2015, le centre de rencontre de Wiltz ouvrira ses portes également. Il s’agit ici d’un projet qui fait partie du projet commun du Centre Hospitalier du Nord et Liewen Dobaussen, projet qui inclut un hôpital de jour et centre de rencontre situés sous un même toit.

 

Pause créative du journal "Den Duerchbléck"

 

Actuellement, "Den Duerchbléck" fait une pause créative.

La durée reste encore inconnue, mais nous allons revenir certainement.

Chers amis, si vous voulez vous exprimer et si vous avez un certain talent pour écrire, alors n'hésitez-pas de nous contacter!

Meilleures salutations,

Rédaction "Den Duerchbléck"
Liewen Dobaussen