Médiathèque: contact

Centre de Jour &
Centre de Rencontre

73, avenue Salentiny
L-9080 Ettelbruck

Tél.: 26 81 30 98
e-mail: cps.73@liewen-dobaussen.lu

Médiathèque

Le projet « médiathèque » offre à nos clients ainsi qu’à leurs proches ou amis l’accès à des médias informatifs choisis (CDs, DVDs, livres, brochures, etc.) souvent chers et difficiles à acquérir. Ainsi nos clients peuvent s’informer plus profondément sur leur maladie et prendre conseil spécifique auprès de leur psychologue ou psychiatre.

Les responsables du groupe média sont régulièrement à la recherche de nouvelles parutions et sont ravis de recevoir des propositions.

Heures d’ouverture :

Lundi à vendredi de 8h30 à 16h30.

Caution :

La caution pour chaque média informatif s'élève à 10€.
 

Durée de l’emprunt :

Les CDs et les DVDs sont empruntés pour 1 à 2 semaines, les livres et brochures pour 1 à 2 mois.

 

Listes des médias disponibles

Liste livres

Liste DVDs

Liste CDs

Médiathèque et présentation de livres

Buchtipp: Der Sinn meiner Psychose

Der Sinn meiner Psychose

Hartwig Hansen

Die Idee des Buches

Es soll durch 20 persönliche Berichte, Menschen mit einer Psychose, anregen die Suche nach dem Sinn ihrer Psychose zu unternehmen.

Es folgen einige Auszüge aus den Schilderungen der Betroffenen:

  • Mein ambulanter Psychiater wagte es selbst ungewöhnlich zu sein und sagte damals zu mir: „Zu mehr, als diese Papiere an die Wand zu hängen, taugen diese Diagnosen nicht.“ Er brachte es auf den Punk: “Was Ihnen fehlt, ist Liebe“. Damals verstand ich diesen Satz noch nicht so recht, weil ich ja gar nicht wusste, was Liebe ist. Aber heute ist es mir klar: Die Ursache war die fehlende Wurzel unter meinen Füßen.
  • Mein letzter, siebter, stationärer Aufenthalt ist anderthalb Jahre her. Ich war am Boden zerstört. Vier Jahre waren vergangen ohne Psychose, ohne Klinik. Ich dachte, ich hätte es geschafft. Ich dachte, es wäre da, mein Leben ohne Psychose. Eine ganze Zeit lang stand für mich die endgültige Überwindung der Psychosen im Vordergrund, obwohl ich so enorm von ihnen „profitiert“ habe. Niemals möchte ich die Erlebnisse in meinen Psychosen missen, nicht die beglückenden, aber auch nicht die beängstigenden. Ich war Zeuge einer Welt, die stimmig war. Alles hatte seinen Grund, alles hatte seinen Platz.
  • Es ist mir im Laufe dieser sieben Episoden klar geworden, dass meine Psychosen etwas mit mir und meinem gesamten Leben zu tun haben. Sie gehören zu mir und zu meinem Leben, sind also ein Teil von mir. Sie kamen in mein Leben in einer Phase, in der meine Seele keine andere Möglichkeit hatte, als in die Psychose zu rutschen. In meiner Verzweiflung fing ich an zu schreiben. Daraus sind zahlreiche „Gedichte aus Trauer, Wut und Verzweiflung“ entstanden. Dies war eine meiner Bewältigungsstrategien.
  • Mai 1992. Ich hatte gerade zum ersten Mal in meinem Leben eine Psychose erlebt. Sie hatte nur wenige Tage gedauert, war aber die intensivste Erfahrung meines bisherigen Lebens gewesen. Es begann mit Vergiftungsängsten, dem Gefühl, in eine bedrohliche andere Wirklichkeit geraten zu sein, in die Menschen nicht ohne Begleitung gehen sollten. Später die Verzweiflung, nicht mehr zu wissen, was real und verlässlich ist, und schließlich der göttliche Auftrag, die Welt zu retten. In einem langen, mühsamen Prozess konnte ich diesen schließlich so interpretieren, dass ich mich selbst lieben und andere Menschen gegenüber verantwortungsbewusst handeln sollte- wenn wir alle das täten, wäre die Welt gerettet.
  • WAS MIR HÄTTE HELFEN KÖNNEN. Erst viel später, als ich meine Psychose als spirituelle Krise zu verstehen und verarbeiten gelernt hatte, sah ich klar, was ich damals eigentlich gebraucht hätte: Einfach einen Raum  der Stille und Geborgenheit, um wieder ganz zu mir zu finden und mich regenerieren zu können. Und vor allem einen Menschen, der einfühlsam zuhören kann und wirklich versteht, was mit mir los ist. Jemanden, der klar ist und Sicherheit und Vertrauen ausstrahlt. Mit anderen Worten einen spirituell geschulten Psychotherapeuten, der mit veränderten Bewusstseinszuständen umzugehen und zwischen einem spirituellen Erfahrungskern und all dem Weiteren aus dem Unterbewusstsein aufgestiegenen Material drum herum wohl zu unterscheiden weiß. Jemanden, der es daher versteht, das in der Psychose Erlebte hilfreich einzuordnen und zu erklären.